Spionage mit Facebook: E-Mail-Kontakte von Nichtmitgliedern einsehbar

Facebook ist mit ca. 500 Millionen aktiven Nutzern das weltweit größte soziale Netzwerk. Hört sich ganz gut an – doch immer wieder ist Facebook im Umgang mit der Privatsphäre der Nutzer und dem Datenschutz negativ aufgefallen.

Neben Datenschutzlecks und daraufhin frei einsehbaren E-Mail-Adressen stand Facebook auch mit eigenen Diensten wie Facebook Places in der öffentlichen Kritik.

Diesmal sind jedoch nicht die Nutzer selbst, sondern unbeteiligte Dritte betroffen, was der Datenschutzproblematik bei Facebook eine neue Dimension verleiht.

Was ist der Hintergrund?

Wie faz.net berichtet, ist es ohne weiteres möglich, bis zu zwanzig E-Mail-Kontakte von Nichtmitgliedern auszuforschen.

Grund ist, dass man sich bei Facebook mit jeder beliebigen E-Mail-Adresse anmelden kann und bereits vor Validierung der E-Mail-Adresse (Bestätigungsmail) bis zu zwanzig Personen vorgeschlagen werden, die den Besitzer der angegebenen E-Mail-Adresse in ihrem Adressbuch gespeichert haben.

Auf eine erste Stellungnahme hin, teilte die Bundesverbraucherministerin mit,

„dass die Kenntnis einer E-Mail-Adresse ausreicht, um bei Facebook recherchieren zu können, mit wem jemand in Kontakt steht, der selbst Facebook gar nicht nutzt – dies zeigt ein weiteres Mal, wie wenig Respekt Facebook vor der Privatsphäre der Internet-Nutzer hat. (…) Es ist geradezu grotesk, wenn ein Netzwerk, das sich sozial nennt, sein Profitstreben permanent über die Privatsphäre seiner Mitglieder stellt ...

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