Schade !!! BAG läßt Frage offen, ob kirchliche Hochschulen an die Bestenauslese gebunden sind

Nach Art. 33 Abs. 2 GG hat jeder Deutsche nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amt (Bewerbungsverfahrensanspruch). Das BAG hat aufgrund des mangelnden Vortrags des Klägers offenlassen (müssen),opb Art. 33 Abs. 2 GG auf Berufungsverfahren für die kirchlichen Einrichtungen überhaupt Anwendung findet. Gleichzeitig hatte das Gericht die Finanzierung der Stellen mit öffentlichen Landesmitteln (nicht mit Kirchenmitteln) betont, so dass zu erwarten ist, dass das BAG Art. 33 II GG auch auf kirchliche Arbeitsverhältnis anwenden wird. mitgeteilt von Marcus Bodem (Fachanwalt für Arbeitsrecht) Berlin Der Fall Der Kläger hatte sich erfolglos um die Stelle eines Professors an einer evangelischen Hochschule beworben. Die Stelle wurde bereits mit einer Mitbewerberin besetzt. Aus diesem Grund verlangte der unterlegenen Kläger, das Besetzungsverfahren zu wiederholen, hilfsweise, ihm Schadensersatz zu leisten.

Hinweis: Ein Bewerber kann grundsätzlich Schadensersatz verlangen, wenn er bei ordnungsgemäßer Durchführung des Auswahlverfahrens als Bestgeeigneter die Stelle hätte übertragen bekommen müssen ...

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