Pfändung wertloser Gegenstände – ein anwaltliches Verlustgeschäft?

Stellt sich im Nachhinein heraus, dass der gepfändete Gegenstand wirtschaftlich wertlos ist, sind nach einer Auffassung die Anwaltsgebühren nur aus dem gesetzlichen Mindeststreitwert von 300,00 € zu berechnen, wobei dem Rechtsanwalt zumindest die Mindestgebühr von 10,00 € nach § 13 Abs. 2 RVG zustehen soll. Nach Auffassung des OLG Karlsruhe im Beschluss vom 16.09.2010 – 17 W 18/10 – richtet sich auch in solchen Fällen der Gegenstandswert der dem Anwalt zustehenden Gebühren nach den subjektiven Vorstellungen des Vollstreckungsgläubigers vom Wert des Vollstreckung ...

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