Zum Geleit für den Start in die juristische Ausbildung

In diesen Tagen starten wieder zahlreiche Fakultäten mit der juristischen Ausbildung. Die Hamburger Morgenpost - zweifelsohne Qualitätspresse - hat sich zu Beginn des ersten Semesters in Hamburg unter dem Arbeitstitel
Warum, zum Teufel, studiert Ihr Jura?
mit einigen Studienanfängern unterhalten. Die Resultate reichen von erschütternd über grenzwertig bis unterhaltsam. Zuerst soll jedoch die Redaktion zu Wort kommen. Natürlich bleibt auch diese nicht vorurteilsfrei und offenbart gleich zu Beginn:
Jura ist ein hartes und dröges Studium.
Richtig. Und die Erde ist eine Scheibe. Meistens hört man den Vorwurf des drögen Studiums von Leuten, die nach zwei Semestern noch keinen Schein in der Tasche hatten und sich dann doch lieber für ansprechendere Studienfächer wie "Soziale Arbeit" eingeschrieben haben. Daher stammt sicherlich auch die profunde Kenntnis der Redaktion vom juristischen Arbeitsmarkt:
[...] am Ende wartet auf Juristen die Zweiklassengesellschaft: Steht ein �Vollbefriedigend� im Examen, ist die steile Karriere sicher. Alles darunter bedeutet: Kampf um einen Job. Während die Erfolgreichen von Großkanzleien mit Topgehältern gelockt werden, fahren andere trotz Examens Taxi.
Unvergessene Jagdszenen - nicht nur am Times Square, sondern auch in Bielefelds Fußgängerzone - hinter den Kandidaten mit "Vollbefriedigend" im Examen (wirklich nur in einem?) her. Wenn es zum Taxischein übrigens ebenfalls nicht gereicht hat, kann man immer noch "Journalist" bei der Hamburger Morgenpost werden. Sei es drum, lassen wir die Hauptdarsteller - aus Gründen des "Welpenschutzes" (überwiegend) unkommentiert - zu Wort kommen (etwaige Hervorhebungen durch den Verfasser) ...Zum vollständigen Artikel

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