Angeklagter soll mutmaßliches Missbrauchsopfer bedroht haben

Im Berufungsprozess gegen einen 55-jährigen Landwirt aus dem Raum Marktheidenfeld, dem sexueller Missbrauch eines Kindes vorgeworfen wird, musste am zweiten Verhandlungstag eine Neunjährige in den Zeugenstand. Der Angeklagte, in erster Instanz zu zwei Jahren Haft mit Bewährung verurteilt, soll dem Mädchen ein Pornoheft gezeigt und sich vor ihm befriedigt haben.

Wie schon beim Amtsgericht Mitte März bekam es die Grundschülerin nur mit dem Vorsitzenden Richter zu tun, der sie in einem Nebenraum zu dem befragte, was sie im letzten Jahr mit dem Angeklagten in einem Bauwagen auf seinem Grundstück erlebt hat. Die Aussage des Mädchens, mit einer Videokamera in den Sitzungssaal übertragen, widerspricht in wesentlichen der Version, auf die der 55-jährige Landwirt beharrt. Nach seiner Aussage wurde er von dem Mädchen im offenen Bauwagen beim Onanieren überrascht. Dass die damals Achtjährige auf seinem Grundstück war, will er nicht mitbekommen haben.

Die junge Zeugin dagegen sagte aus, der Angeklagte habe vor der Tat mit ihr zusammen, so wie häufig zuvor, seine Tiere gefüttert ...

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