Der Kiesel auf der Autobahn

Mein Mandant, gebranntes Kind im Zusammenhang mit Ermittlungen im Straßenverkehr, suchte mich sofort auf, nachdem er einen Anhörungsbogen aus Brandenburg erhalten hatte. Im wurde unerlaubtes Entfernen vom Unfallort vorgeworfen. Als Berufskraftfahrer auf seine Fahrerlaubnis angewiesen, war er natürlich sehr aufgeregt, zumal er sich nicht erklären konnte, was für einen Unfall er verursacht haben solle.

Nach Anzeige der Verteidigung und der Akteneinsicht konnte ich ihn beruhigen. Es drohte kein Ungemach, da war von der Staatsanwaltschaft Potsdam viel Luft um nichts gemacht worden. Es begab sich, dass ein Pkw hinter einer Zugmaschine mit Anhänger herfuhr. Ein Kiesel traf die Windschutzscheibe des Pkw. Die Herkunft des Kiesels hatte der Fahrer des Pkw genau ausgemacht. Er rief die Polizei, diese nahm folgenden Sachverhalt auf:

Die Unfallaufnahme erfolgte an der Tank und Rastanlage… Der Geschädigte gab an, hinter einem Lkw Anhänger gefahren zu sein. Dieser Anhänger war mit einer Plane abgedeckt, welche allerdings nicht richtig befestigt gewesen sein soll. 02 sprach davon, dass der letze halbe Meter nicht korrekt geschlossen gewesen sein soll. Dadurch löste sich vermutlich ein Stein und traf die Windschutzscheibe. Der Einschlag wurde seitens des Unterzeichners geprüft, er war neu. Glasmehl befand sich noch in der punktförmigen Einschlagstelle. Der 02 konnte sich das Kennzeichen des Auflegers merken ...

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