Volle Kammerbesetzung soll über Marihuana-Züchter verhandeln

Verzögerung im Prozess gegen die mutmaßlichen Köpfe einer elfköpfigen Bande von vietnamesischen Marihuana-Züchtern: Noch vor der Verlesung der Anklage rügte die Verteidigung am Dienstag mit Erfolg die Gerichtsbesetzung des Gerichts.

Die 5. Strafkammer des Würzburger Landgerichts wollte in kleiner Besetzung mit nur zwei Berufsrichtern und zwei Schöffen in den Prozess gehen, für den bereits jetzt 20 Verhandlungstage geplant sind. Verteidiger Klaus Spiegel konnte sich bei seiner Rüge auf die Rechtsprechugn des Bundesgerichtshofs berufen: „Wegen des Umfangs und der Schwierigkeit der Sache sind drei Berufsrichter zwingend erforderlich.“ Jetzt wird der Prozess am Freitag mit drei Berufsrichtern fortgesetzt.

Dem vietnamesischen Ehepaar auf der Anklagebank wird vorgeworfen, als Chefs einer elfköpfigen Bande für die Aufzucht und den Verkauf von Marihuana in großem Stil verantwortlich zu sein ...

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