Jobverlust mit 65 geht alterdiskriminatorisch in Ordnung

Am 65. Geburtstag verliert man seinen Job. Der Arbeitsvertrag endet automatisch. Denn dann soll man in Rente gehen.

So steht es in vielen Tarifverträgen, und so ist das seit Menschengedenken in Deutschland üblich. Es hatte ja auch die längste Zeit niemand etwas dagegen. Wer geht schon gerne arbeiten, wenn man auch einen immerwährenden Urlaub mit schönem monatlichem Scheck der BfA genießen kann.

Für viele sieht die Welt indessen heute anders aus. Die Rente reicht nicht, man muss sowieso weiter arbeiten gehen. Aber den Job, den man hatte – den ist man, Tarifvertrag sei Dank, erst mal los.

Wenn das keine Altersdiskriminierung ist, was dann?

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Die heutige Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), trotzdem in der Zulässigkeit solcher Tarifvertragsregelungen keinen Verstoß gegen das Europarecht zu erkennen, ist erst mal nicht weiter überraschend: Entsprechendes hatte der EuGH schon 2007 in Bezug auf Spanien und 2009 in Bezug auf Großbritannien festgestellt ...

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