Qualitätsstandards für Mediationen und Mediatoren

Prof. Dr. Christian Fischer (Lehrstuhlinhaber an der Uni in Jena – Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht, Zivilprozessrecht und Rechtstheorie) forderte in einem Interview gegenüber dpa feste Qualitätsregeln für die Mediation (außergerichtliche Streitlösung). Anlass war der Mediationstag vom 08.10.2010 in Jena

Das wird auch Zeit, denn die erforderlichen Grundlagen für die Führung und Moderation hochgradig eskalierter Konfliktgespräche kann man nicht in Wochenendkursen von angelernten und / oder selbsternannten Mediatoren erlernen. Zudem bedarf es in erheblichem Maße der Erfahrung in solchen Verhandlungen, will man die Parteien motivieren, zusammen zu kommen, sich zu zu hören und erst dann gemeinsam nach Lösungen zu suchen und gleichzeitig den Pfad eingetretener Konfliktmuster zu verlassen.

mitgeteilt von Rechtsanwalt Marcus Bodem M.A. (Wirtschaftsmediator M.A. Europa Universität Viadrina)

Win-Win-Situation ist häufig die erforderliche Grundlage. Nur wenn die Parteien Interesse an einer offenen, nachhaltigen Lösung haben, lassen sich im Rahmen einer Mediation die Konflikte offen austragen und am Ende tragfähige Lösungen entwickeln. Entscheidend ist häufig, dass die Konfliktparteien dauerhaft miteinander auskommen – zusammen arbeiten müssen oder wollen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK