Google Street View – rechtlich zulässig?

Google Street View – Was ist das eigentlich? Bei Street View handelt es sich um eine neue Funktion des Online-Kartendienstes Google Maps, die bis zum Ende des Jahres 2010 in den 20 größten deutschen Städten freigeschaltet werden soll. Diese Funktion erlaubt es, innerhalb von wenigen Klicks Straßen, Gebäude, Plätze, Parks und Sehenswürdigkeiten wie etwa den Eiffelturm in Paris dreidimensional in einer 360-Grad-Ansicht, also genau so zu erleben, wie wenn man direkt dort wäre. Technisch wird dabei so vorgegangen, dass jeder in Street View angezeigte Ort mit einem von Google eigens präparierten Auto, auf dessen Dach sich in etwa 2,5 – 3 Metern Höhe eine 360-Grad-Kamera befindet, abgefahren wird. Hierbei lichtet die Kamera Bild für Bild die gesamte Umgebung der zurückgelegten Strecke ab. Später werden diese Bilder bei Google am Computer technisch aufbereitet und zu einem großen Panoramabild zusammengesetzt, so dass die einzelnen Bilder zu einem großen Ganzen ineinander übergehen und dadurch dem Betrachter ein realitätsnaher Gesamteindruck des jeweiligen Ortes ermöglicht wird.

In diesem Zusammenhang gilt es einen weitläufigen Irrtum aus dem Weg zu räumen, der – ohne sich für Street View aussprechen zu wollen – unberechtigte Ängste gegenüber dieser Funktion schürt. In den bislang meist geführten öffentlichen Diskussionen wird von einer ständigen Kameraüberwachung mittels Live-Bildern durch Google Street View ausgegangen, was schnell die Befürchtung aufkommen lässt, „alles was rund um mein Haus passiert, landet irgendwann im Netz“. Dies ist nicht ganz korrekt. Denn wie bereits beschrieben, werden keine Videos, insbesondere keine Live-Streams, sondern lediglich Fotos angefertigt. Dies bedeutet daher, dass nicht alles, was um das Haus herum geschieht, jederzeit durch Google wahrgenommen wird ...

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