Fahrer betrunken = Mitverschulden des Beifahres?

In habe aktuell Anlaß, mich mit mehreren Verkehrsunfällen zu befassen, bei denen der Fahrer des Unfallfahrzeuges aufgrund von Trunkenheit den Unfall verursacht hatte und der Beifahrer durch den Unfall erheblich verletzt oder gar getötet worden ist.

Die einstandspflichtigen Versicherer haben jeweils eingewandt, daß den Beifahrer ein hälftiges Mitverschulden trifft, da er die Trunkenheit erkannt haben müsse und sich somit bewußt in Gefahr begeben habe.

Ganz so einfach ist die Rechtslage nach der Rechtsprechung allerdings nicht, so daß man sich als Geschädigter mit einer nur hälftigen Haftung des Versicherers nicht zufrieden geben sollte.

So hat etwa das LG Braunschweig in einem Urteil vom 13.04.2000 ausführlich dargestellt, daß den Beifahrer dann kein Mitverschulden trifft, wenn er keinen konkreten Anlaß hatte, an der Fahrtüchtigkeit des Fahrers zu zweifeln ...

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