Wasserhähne drehen sich nicht von alleine auf

Um viel Wasser ging es in einer Entscheidung des Kammergerichts. Im Jahr 2007 kam zu einem großen Wasserschaden. Aus einem geöffneten Wasserhahn unterhalb des Waschbeckens in den Räumen des Mieters war eine große Mengen Wasser ausgetreten. Es überschwemmte nicht nur die Etage, sonder auch das Treppenhaus. Der Vermieterin entstand hierdurch ein Schaden von mindersten 51.782,06 EUR.

Das Kammergericht sprach der Vermieterin Recht zu. Grundsätzlich müsse diese beweisen, dass der Schaden durch eine vom Mieter zu verantwortende Pflichtverletzung entstanden sei. Wenn allerdings ein Schaden beim Gebrauch der Mietsache entstanden sei ausgeschlossen sei, dass der Vermieter die Verantwortung treffe, trage der Mieter die Beweislast. Er müsse nachweisen, dass er den Schadenseintritt nicht zu vertreten habe.

Dies gelang der Mieter nicht.Zitat:

“Hier ist das Wasser, das den Schaden verursachte, unstreitig aus einem nicht geschlossenen Wasserhahn, der sich in den von der Beklagten angemieteten Räumen befindet, ausgeströmt ...

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