Offene Immobilienfonds: Das Ende einer Ära?

Mobile Immobilien? Das ist nicht nur scheinbar ein Widerspruch. Die Schwerfälligkeit des an hohe Transaktionskosten gebundenen Immobilienmarkts ist nicht nur evident, sondern gemeinhin bekannt. Gleichwohl setzt die Investmentklasse offener Immobilienfonds seit vielen Jahren erfolgreich auf die Beherrschbarkeit ihres Konstruktionsfehlers. Die Branche und die Marktteilnehmer haben sich daran gewöhnt, mit dem Widerspruch zu leben. Teilweise wurde es auch einfach vergessen.

Lange ging dies gut. Überraschend gut. Das System lebte nicht von seiner eigenen Kongruenz, sondern dem verbreiteten Irr-Glauben (Vertrauen), dass das System kongruent sei. Der Glaube, dass die Karosserie einen schweren Aufprall abwehren könnte, hatte sich manifestiert, obwohl niemals Crashtests durchgeführt wurden.

Es kann daher nicht überraschen, dass der Abzug großer Mengen an Kapital im Herbst 2008 durch institutionelle Investoren, die Liquidität zunehmend in offenen Immobilienfonds geparkt hatten, zu einer schweren Krise der Branche führte. Die Abwärtsspirale war damit aktiviert ...

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