Dann fälschen wir uns mal ein Zeugnis…

Sie wollen sich bewerben. Ihren derzeitigen Arbeitgeber um ein (Zwischen-) Zeugnis zu bitten, ist Ihnen irgendwie unangenehm. Was können Sie tun?

Der von der Rechtsprechung derzeit gedeckte Rat:

Nehmen Sie das Firmenpapier, schreiben Sie das Zeugnis selbst und ahmen Sie darunter die Unterschrift Ihres Abteilungsleiters nach.

Im Bewerbungsschreiben sollten Sie vielleicht noch um “Diskretion” bitten.

Der Ratschlag wundert Sie? Sie haben strafrechtliche Kenntnisse und glauben, es handle sich hier um eine Straftat (Urkundenfälschung, § 267 StGB - mit allen Meinungsstreitigkeiten aus dem Studium zur Fotokopie)?

Im letzten Punkt haben Sie natürlich Recht, das ist strafbar.

Aber Sie könne es trotzdem tun, denn zumindest im Arbeitsverhältnis kann Ihnen nichts passieren. Das meint jedenfalls das Arbeitsgericht Frankfurt nach einer Pressemitteilung. Der Sachverhalt hat sich genauso zugetragen, wie oben geschildert ...

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  • Unterschrift vom Chef gefälscht: Straftat, kein Kündigungsgrund

    n-tv.de - 12 Leser - Die Unterschrift seines Chefs zu fälschen, rechtfertigt nicht immer eine Kündigung. Es sei zwar möglicherweise eine Straftat, urteilt das Frankfurter Arbeitsgericht in einem konkreten Fall, habe jedoch keinen Einfluss auf die Arbeitsleistung des Angestellten.

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