Was hat es mit dem Beschluss des Landgerichts Köln bei Tauschbörsenabmahnungen (Filesharing, p2p, Musiktauschbörse, illegales Filesharing) auf sich?

Die Kanzlei „MS Concept“ vertritt aktuell bundesweit mehrere tausend Betroffene bei sog. Tauschbörsen-Abmahnungen (illegales Filesharing, p2p, Musiktauschbörse). Häufig liegt den Abmahnungen – neben der Abmahnung selbst, der Vollmacht und der Unterlassungserklärung – auch ein Beschluss des Landgerichts Köln (bzw. Landgericht Bielefeld) bei. Von Betroffenenseite kommt häufig die Frage, was es denn mit dem Beschluss auf sich habe.

Wer am Internet teilnimmt, hinterlässt Spuren. So verfügt jeder Internetanschluss über eine sogenannte IP-Adresse. Diese ist für Dritte sichtbar. Mittels speziell entwickelter Software wird die IP-Adresse, die durch Filesharing zum Upload bereitgehaltene Datei und der genaue Zeitpunkt der Urheberrechtsverletzung dokumentiert.

Mittels Zeitpunkt und IP-Adresse kann nun der Internetanschluss und damit der Inhaber ermittelt werden. Es ist jedoch nur dem jeweiligen Internet-Provider (bspw. Arcor, Telekom, 1&1 etc.) bekannt, welchem Internetanschluss eine bestimmte IP-Adresse zu einem bestimmten Zeitpunkt zugewiesen ist. Die Internetprovider geben die Daten ihrer Kunden jedoch nicht freiwillig an die abmahnenden Film- und Musik-Rechteinhaber heraus ...

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