Vorher nicht gefragt = Mutwilligkeit

Der Unterhaltsschuldner wollte den durch Jugendamtsurkunde festgelegten Titel nach unten abändern lassen, da sich sein Einkommen verringert haben soll.

Zuvor machte er ein Herabsetzungsverlangen nicht bei dem ges. Vertreter des Kindes geltend, sondern stellte sofort den Abänderungsantrag nach § 239 FamFG verbunden mit einem VKH-Antrag.

Das ist mutwillig sagt das OLG München und lehnte der VKH-Antrag ab.

Es ist gängige und sachgemäße Praxis, dass sich die Schuldner von Kindesunterhalt in diesem Sinne zunächst an den Gläubiger bzw. den Beistand als dessen sachkundigen Vertreter wenden, um ihr Anliegen außergerichtlich prüfen zu lassen ...

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