Was ist… eine Erbauseinandersetzung ?

Man könnte meinen, “Erbauseinandersetzung” hat etwas mit einem Streit unter Erben zu tun. Das muss aber nicht sein. Eine Vielzahl der “Erbauseindersetzungen” von Erbengemeinschaften verläuft weitgehend einvernehmlich und geräuschlos.

Eine Erbengemeinschaft entsteht, wenn ein Erblasser nicht nur von einer, sondern (auf Grund gesetzlicher oder gewillkürter Erbfolge) von mehreren Personen beerbt wird. Unter Auseinandersetzung einer Erbengemeinschaft ist die Verteilung der Nachlassgegenstände unter den Miterben nach Tilgung der Nachlassverbindlichkeiten zu verstehen.

Die Verteilung der Nachlassgegenstände kann zum einen nach den „gesetzlichen Teilungsregeln“ für die Erbauseinandersetzung vollzogen werden. Dieses Modell wird von den beiden folgenden Grundprinzipien beherrscht:

Teilung erst nach Begleichung sämtlicher Nachlassverbindlichkeiten Aufteilung der Nachlassgegenstände in Natur unter den Erben, soweit die Gegenstände ohne Wertverlust teilbar sind, andernfalls Verkauf bzw. Versteigerung und anschließende Erlösverteilung

Den Miterben steht es jedoch zum anderen frei, eigenen vom Modell des Gesetzgebers abweichenden Gestaltungen den Vorzug zu geben. Hiervon wird in der Praxis häufig Gebrauch gemacht ...

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