Magisches Wort

Ich war nicht sonderlich glücklich über das Papier, das mir mein inhaftierter Mandant überreichte. Ein Antrag des Jugendamtes, den Mandanten als Vater eines Jungen in die Geburtsurkunde einzutragen. Da stand:

Der Antragsgegner hat der Kindesmutter innerhalb der gesetzlichen Empfängniszeit beigewohnt und ist daher als Vater festzustellen.

Diese Aussage löste bei meinem Mandanten ein trockenes Lachen aus. Jedenfalls konnte er mir glaubwürdig vermitteln, dass mit diesem Sachvortrag so ziemlich jedes vierte bis fünfte männliche Wesen im heimischen Viertel als Vater festzustellen wäre.

Zwei mir bekannte Familienrechtler zierten sich, die Sache zu übernehmen. Kann ich verstehen, angesichts der ungewissen Finanzierungslage ...

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