BGH: Nachlassgericht muss substantiiertem Vorwurf einer eventueller Testierunfähigkeit nachgehen

Ein Ehepaar setzte sich in einem Erbvertrag verbindlich und unabänderbar für den ersten Erbfall wechselseitig zu Alleinerben ein und für den zweiten Erbfall eine bestimmte Person, wohl den Sohn (wie Berliner Testament). Nach dem Tod der Ehefrau heiratete der Ehemann noch einmal und setzte diese weitere Ehefrau per Testament zu seiner Alleinerbin ein.

Wegen der Bindungswirkung des frühen Erbvertrages hielt das OLG Düsseldorf das spätere Testament für nicht maßgeblich und stellte fest, dass diese im Erbvertrag bestimmte Person (der Sohn?) Alleinerbe des Verstorbenen ist. Die letzte Ehefrau hatte aber vorgetragen, dass der vorherige Erbvertrag unwirksam sei, da die vorherige Ehefrau testierunfähig gewesen sei. Das belegte sie mit einem Sachverständigengutachten und mit einem Bericht eines Internisten, der damals die Verstorbene behandelt hatte ...

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