Beweiserhebung über Abnahme im Bauprozess

Die sog. Abnahme ist für die Parteien eines Bauprozesses von zentraler Bedeutung. Mit ihr erklärt der Auftraggeber, dass er die Leistung des Auftragnehmers als “im Wesentlichen als vertragsgerecht hinnimmt” und verliert damit seinen Anspruch auf Erfüllung. Für den Auftragnehmer knüpft sich an die Abnahme die Fälligkeit der Vergütung. Aufgrund dieser weitreichenden Wirkung ist es nicht verwunderlich, dass sich so viele Streitigkeiten aus dem Baurecht um den Begriff der Abnahme drehen, wie etwa der Fall, den der BGH in seinem Verfahren Aktenzeichen: VII ZR 158/09 zu entscheiden hatte.

Dort verweigerte der Auftraggeber die Abnahme mit der Begründung, es lägen Mängel vor und es stünden Restleistungen aus ...

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