Komm ich zeig dir wie groß meine Liebe ist…

K.Schmidt/Pixelio

…und bring mich für dich um. Mein Mandant hatte einiges hinter sich. Seine Beziehung zu seiner Freundin war eine Achterbahnfahrt. Gerade als er sich wieder einmal Hoffnungen machte, dass er seine Freundin zurückgewinnen könne, berichtete ihm ein Bekannter, dass er sie am Vorabend mit einem anderen gesehen hat. Das gab ihm den Rest und der Verstand setzte komplett aus. Als Zeitsoldat und Waffenkammerverantwortlicher hatte er Zugang zu Waffen und Munition. Er beschloss seinen „Abgang“ zu inszenieren.

Am Abend nach Dienstschluss ging er heimlich in die Kammer, nahm eine Pistole und eine Schachtel Munition an sich und verabredete sich für den nächsten Tag mit seiner Freundin an einem Bahnhof. Dort angekommen, setze er sich in ihr Auto. Man fuhr ein Stück, als er plötzlich die Waffe zog und sich diese an den Kopf hielt. Seine Freundin flüchtete panisch aus dem Auto, er ging hinterher und wollte ihr die Pistole geben.

Irgendwie gelang es ihr meinen Mandanten wieder in das Auto zu bewegen und in eine beliebtere Gegend zu manövrieren. Dort drohte sie um Hilfe zu schreien, wenn er nicht sofort aus dem Auto aussteigt. Das tat er dann auch, fuhr danach mit seinem Auto stundenlang ziellos durch Berlin und kam irgendwann abends vor dem Haus seiner Freundin an. Die war aber nicht da. Durch den Hintereingang verschaffte er sich Zutritt zum Haus und nahm – warum auch immer – ihren Ausweis an sich. Danach fuhr er nach Hause ...

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