Arbeitnehmer oder freier Mitarbeiter?

Einer der meist verbreiteten Irrtümer, insbesondere bei Arbeitgebern ist, dass sie sich ihren Arbeitgeberpflichten dadurch entziehen können, dass sie Mitarbeiter als freie Mitarbeiter einstellen. Grundsätzlich ist es den Gerichten gleichgültig, ob ein Arbeitsvertrag (Arbeitnehmer) oder ein Dienstvertrag (freier Mitarbeiter) vorliegt, d.h. die Arbeitsgerichte lassen sich bei der Entscheidung, ob tatsächlich eine Arbeitnehmereigenschaft vorliegt oder nicht, hierdurch nicht beeindrucken. Im Ergebnis heißt dies, dass durch den Abschluss eines Dienstvertrages (freier Mitarbeiter) nichts darüber ausgesagt wird, ob tatsächlich eine Arbeitnehmereigenschaft vorliegt oder nicht. Dies ist vielen Arbeitgebern überhaupt nicht bewusst, da die Arbeitsgerichte im Rahmen einer sogenannten Statusklage (Feststellung, ob Arbeitnehmereigenschaft vorliegt oder nicht) die geschlossenen Verträge in ihre Wertung nur sehr zurückhaltend einbeziehen ...

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