Arbeitnehmer oder freier Mitarbeiter?

Einer der meist verbreiteten Irrtümer, insbesondere bei Arbeitgebern ist, dass sie sich ihren Arbeitgeberpflichten dadurch entziehen können, dass sie Mitarbeiter als freie Mitarbeiter einstellen. Grundsätzlich ist es den Gerichten gleichgültig, ob ein Arbeitsvertrag (Arbeitnehmer) oder ein Dienstvertrag (freier Mitarbeiter) vorliegt, d.h. die Arbeitsgerichte lassen sich bei der Entscheidung, ob tatsächlich eine Arbeitnehmereigenschaft vorliegt oder nicht, hierdurch nicht beeindrucken. Im Ergebnis heißt dies, dass durch den Abschluss eines Dienstvertrages (freier Mitarbeiter) nichts darüber ausgesagt wird, ob tatsächlich eine Arbeitnehmereigenschaft vorliegt oder nicht. Dies ist vielen Arbeitgebern überhaupt nicht bewusst, da die Arbeitsgerichte im Rahmen einer sogenannten Statusklage (Feststellung, ob Arbeitnehmereigenschaft vorliegt oder nicht) die geschlossenen Verträge in ihre Wertung nur sehr zurückhaltend einbeziehen.

Dies wurde nunmehr vom Bundesarbeitsgericht in seinem Urteil vom 09....

Zum vollständigen Artikel
Die folgenden Artikel könnten Sie ebenfalls interessieren:
About the post:
Veröffentlicht im Blog Anwalt Arbeitsrecht Berlin - Blog.
67 Leser.
×Über JuraBlogs

JuraBlogs.com ist ein Portalangebot und erstellt und veröffentlicht keine eigenen Inhalte. Die Meldungen, die auf JuraBlogs.com erscheinen, stammen sämtlich von den Autoren der teilnehmenden Blogs. Alle Artikel werden automatisiert über einen Feed, den die Blogbetreiber bei sich implementieren, eingespeist. JuraBlogs.com hat auf die Inhalte der Meldungen keinen Einfluss noch geben diese unsere Meinung wieder.

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr dazu. OK