Es ist nicht lächerlich, sondern sehr, sehr erbärmlich / Wenn das Denkmal zum Grabstein wird

Auch wenn es formal richtig sein mag, dass Herr Sauerland keine Genehmigung unterschrieben hat, so handelt es sich bei ihm doch auch nicht um den Hausmeister des Rathauses. Es ist meiner Meinung nach mehr als erbärmlich, sich nun hinzustellen und sich darauf zurück zuziehen, man habe persönlich keine Genehmigung unterschrieben und insoweit auch keine Verantwortung zu übernehmen. Gut, so gesehen wird auch ein Anstifter immer sagen können, wieso, ich habe nicht abgedrückt, das war ein anderer. Nun aber auch noch zu behaupten,
"Ich klebe nicht an meinem Stuhl, aber wenn ich nun auf meinem Posten als Oberbürgermeister bleibe, dann tue ich das aus Pflichtbewusstsein", (Quelle:derwesten.de)
zeigt sehr deutlich, welch Geistes Kind der gute Mann ist. Es war noch nie gut, wenn derjenig für Aufklärung sorgen will, der an dem, was aufgeklärt werden soll, selbst direkt oder indirekt beteiligt gewesen ist. Dies mach nur dann wirklich Sinn, wenn man nicht Aufklären, sondern Vertuschen möchte. Ob das hinter dem steht, was Herr Sauerland gesagt hat, kann ich nun nicht sagen. Ein gewisser Verdacht drängt sich jedoch auf. Ganz offensichtlich kann Herr Sauerland auch nicht erkennen, wohl vernebelt von übertriebener Profilierungssucht, dass das Denkmal, was er sich durch die Loveparade in der eigenen Stadt setzten wollte, zu einem Grabstein mutiert ist.



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