Juristische Blogs in Deutschland chancenlos?

Hat Henning Krieg Recht? In seinem (immer lesenswerten) Blog kriegs-recht.de stellt er mit dem Beitrag "5 Gründe, warum juristische Blogs keine Chance haben - eine Provokation" die Sinnfrage für die deutsche juristische Blog-Szene. Gehen juristische Blogs im allgemeinen digitalen Rauschen unter?

Erst jüngst hatte die Frankfurter Allgemeine Zeitung im Beitrag "So wahr mir Blog helfe" über die unterschiedliche Online-Debattenkultur in den USA und in Deutschland zum Verfassungsrecht berichtet und - was auch sonst - für Deutschland grosse Defizite festgestellt.Wir sind einfach immer hinterher.

Doch kurz zu einigen der von Krieg genannten Gründe, warum es die juristischen Blogs in Deutschland so schwer haben:

"Es überwiegen Marketingveranstaltungen": Richtig, aber eigentlich kein Problem, wenn die veröffentlichten Inhalte dem Leser einen (zumindest kleinen zusätzlichen) Erkenntnisgewinn verschaffen. Die reine Wiederholung von Pressemeldungen bringt diesen Mehrwert nicht. Da ist der Leser bei den traditonellen Medien besser aufgehoben. "Lawblogs decken nur ein kleines Themenspektrum ab": Richtig, bisher dominieren das Medien-, Internet und IT-Recht kraft Affinität der Autoren zum Medium. In anderen Rechtsgebieten, wie insbesondere im Verfassungsrecht gibt es da noch Nachholbedarf. Allerdings gibt es auch "Sammel-Blogs mit breitem Spektrum. Beispiel: Das beck-blog. "Juristische Blogs haben keine wissenschaftliche Relevanz": Da ist was dran ...Zum vollständigen Artikel


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