Zeugen: Als Beweismittel ein zweischneidiges Schwert

Die "Benderschen Lügensignale" kennt sicherlich jeder Jurist noch aus der Ausbildung, wobei auch dessen Urheber, Prof. Rolf Bender, bereits anmerkte: "Der Irrtum ist der größte Feind der Wahrheitsfindung vor Gericht." Zwei aktuelle, sehr interessante Artikel ranken sich um die Frage, wie gut Zeugen eigentlich dazu geeignet sind, in Gerichtsprozessen eine tragende Rolle zu spielen. Im einen geht es ums Lügen. Im anderen um den Irrtum. Die Süddeutsche zeichnet in ihrem Artikel "Lügen ist Schwerstarbeit fürs Gehirn" das Bild desjenigen Zeugen, der wissentlich die Unwahrheit sagt, und wie man ihn ausfindig machen kann. Das ist vor allen Dingen in denjenigen Prozessen schwierig, in denen es beispielsweise um Straftaten geht, an denen nur zwei Menschen beteiligt waren: der Täter und das Opfer. Vergewaltigung oder sexueller Missbrauch sind hier als Beispiel zu nennen. Am Ende des Artikels wird aber auch deutlich gesagt: Man kann zwar feststellen, ob jemand glaubwürdig ist oder nicht ...Zum vollständigen Artikel

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