Weiterer Angriff auf die provisionsgetriebene Bankberatung

„Die Blamage geht weiter“

Normalerweise wäre es eine Meldung zur Füllung des Sommerlochs: Bei gerade mal 21 Banken wurden in Summe 146 Beratungsgespräche geführt und bei 5 Banken war das Ergebnis „mangelhaft“. Dies berichtet Stiftung Warentest in einer Meldung vom 20.7.2010. Obwohl fast ¾ aller Banken als nicht „mangelhaft“ eingestuft wurden, wird der Test unter dem Titel „die Blamage geht weiter“ vermarktet. Mit einer solchen reißerischen Überschrift versehen, findet die Meldung ein ganz erhebliches Presseecho. Alle Medien sind voll davon. Auf „die“ Banken einzudreschen, ist zur Zeit offenbar ziemlich populär. Frau Ministerin Ilse Aigner – mit sicherem Instinkt für populäre Themen – hat sich an die Spitze der Bewegung gesetzt und fordert eine Untersuchung von der BaFin. Aus einer Sommerlochmeldung ist eine echte Nachricht geworden.

„Die“ Banken werden von der Gesellschaft beargwöhnt

Der Grund, warum eine solche Meldung eine solche Karriere in der Öffentlichkeit machen konnte, ist, dass „die“ Banken unter einem Generalverdacht stehen. Sie werden beargwöhnt, was immer sie tun. Da spielt viel ineinander: unfassbare 500 Mrd ...

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