LG Köln: Auch überspitzte Formulierung in Online-Bericht muss Anwalt hinnehmen

14.07.10

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Das LG Köln (Beschl. v. 31.05.2010 - Az.: 28 O 254/10) hat entschieden, dass ein Anwalt auch drastische Formulierungen in einem Online-Bereicht hinnehmen muss, wenn es sich hierbei um Meinungsäußerungen handelt.

Der Kläger, ein Rechtsanwalt, führte zahlreiche Prozesse gegen den Beklagten. Der Beklagte betrieb eine Webseite, auf der er über Rechtsstreitigkeiten aus dem Online- und Pressebereich informierte.

Als der Anwalt in mehreren Prozessoren verlor, kommentierte der Beklagte dies mit den Worten:

"5 Klatschen in einer Woche gegen den Berliner Querulator"

und

"Kommt der Berliner Creme de la Creme Anwalt zur Einsicht?"

Der Advokat ging gegen diese Äußerungen ...

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