Misslungene Schönheitsoperation: Patient ist Opfer einer Gewalttat

Das Opferentschädigungsgesetz (OEG) gewährt Menschen Versorgungsansprüche, die infolge eines vorsätzlichen, rechtswidrigen tätlichen Angriffs gesundheitliche Schäden erlitten haben. Dies gilt unter Umständen auch für Patienten, die durch eine misslungene Schönheitsoperation gesundheitlich beeinträgtigt sind.. Dies hat der 9. Senat des Bundessozial­gerichts am 29. April 2010 ( Az: B 9 VG 1/09 R ) entschieden. Das Gericht gab der Klage einer Frau statt, die von einem Gynäko­logen eine Fettabsaugung durchführen ließ, ohne von diesem zuvor über die damit ver­bundenen Risi­ken und andere wichtige Umstände aufgeklärt worden zu sein. Nach dem Eingriff kam es bei der Klägerin zu gesundheitlichen Schwierigkeiten. Wenige Monate später versuchte der Arzt weiteres Fett abzusaugen, um eine bestehene Fettschürze zu korrigieren ...Zum vollständigen Artikel


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