Die Jagd im Großen Tiergarten

S.Ruhland/Pixelio

Meinem Mandanten wurde der Vorwurf der Jagdwilderei und der Sachbeschädigung gemacht. Er soll mit seinem Hund „dem Wild nachgestellt“ haben und zwar in Berlin, im Großen Tiergarten. Was es nicht alles gibt. In der Tat war mein Mandant dort spazieren gegangen, als sein Hund im Dickicht rumwühlend plötzlich mit einem Habicht auf dem Kopf wieder auftauchte.

Das fand der Hund natürlich nicht gut und tat das was Hunde in solchen Situationen zu tun pflegen. Er wehrte sich und zwar heftig. Plötzlich kam der Besitzer des Habichts hinzu, fing an auf den armen Hund einzuprügeln und sein Federvieh einzufangen. Anschließend bedachte er erst meinen Mandanten und dann die herbeigerufene Polizei mit einem Wortschwall jagdlicher Ausdrücke. Mein Mandant hielt sich zurück und sagte erst einmal gar nichts.

In seiner Zeugenvernehmung legte der Habichtbesitzer nochmal nach ...

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