Von Frankfurt bis Freising II

Bereits vor einiger Zeit hatte ich an dieser Stelle zugegebenermaßen etwas vorschnell, das Ende des Abmahnwahns in Filesharing-Fällen ins Auge gefasst. Mit dem Urteil des BGH vom heutigen Tage sind wir der Sache dann aber doch etwas näher gekommen. Kurz und bündig kann man ab heute sagen: Der so genannte “Störer” haftet, und zwar sogar dann, wenn er sein W-LAN verschlüsselt (dabei aber nachlässig ist). Aber: In vielen Fällen wird er sich erfolgreicher als bisher gegen horrende Schadensersatz- und Kostenforderungen zur Wehr setzen können.

Denn auf Schadensersatz haftet der Anschlussinhaber in Tauschbörsenfällen eben nicht (Das sahen Abmahnkanzleien bislang anders). Und auf (Anwalts-)kosten in vielen Fällen nur in Höhe der in § 97 a Abs. 2 UrhG genannten Höhe also: € 100,00 ...

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