Aus Neid, Missgunst und Hass: Würzburger Giftmischerin wegen versuchten Mordes angeklagt

Wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung muss sich eine 23-jährige Würzburgerin verantworten, die ihrer Mitbewohnerin heimlich ein starkes Schmerzmittel in die Milch gespritzt haben soll. Oberstaatsanwalt Erik Ohlenschlager bestätigte am Mittwoch, dass er Anklage gegen die Altenpflegerin erhoben hat, die seit Mitte Oktober in Untersuchungshaft sitzt. Als Motiv für die ungewöhnliche Tat geht die Anklagebehörde laut Ohlenschlager von „Neid, Missgunst und Hass gegenüber der deutlich attraktiveren Mitbewohnerin“ aus.

Dabei teilte die 23-Jährige ihre Würzburger Wohnung erst fünf Tage mit einer 20-jährigen Studentin, als es zu dem Giftanschlag kam: Sie soll eine verschlossene Milchpackung, die der Studentin gehörte, mit Hilfe von Spritzen mit 131 Milligramm des Schmerzmittels „Tilidin“ versetzt haben. Am Abend des 12. Oktober 2009 überredete die Angeklagte dann ihre Mitbewohnerin, einen Milchkaffee zu trinken. Die 20-Jährige litt anschließend unter Bauchschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Herzrasen und rief den Notarzt.

In der Absicht, Selbstmord zu begehen und „um den Verdacht von sich selbst abzulenken“, habe ...

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