Kündigungsfristen im Arbeitsrecht

Beim Erhalt einer ordentlichen Kündigung ist neben der Frage der Begründetheit immer auch die Einhaltung der Kündigungsfrist zu prüfen. Die Kündigungsfrist kann gesetzlich, vertraglich oder durch Tarifvertrag geregelt sein. Die gesetzliche Regelung der Kündigungsfrist findet sich in § 622 BGB. Diese Regelung gilt einheitlich für Arbeiter und Angestellte. Dabei beträgt die sogenannte Grundkündigungsfrist 4 Wochen zum 15. des Monats oder zum Monatsende (§ 622 I BGB ). Konkret bedeutet dies: Eine Kündigung zum 15.Juni muss spätestens am 18.Mai zugegangen sein. Soll zum 30.Juni gekündigt werden, muss der Zugang der Kündigung spätestens am 2.Juni erfolgen. Spätestens am 17.Juni muss eine Kündigung zugegangen sein, die zum 15.Juli erfolgen soll. Kündigt der Arbeitgeber zum 31.Juli, hat der Zugang spätestens am 3.Juni zu erfolgen. Und eine Kündigung zum 15.März muss spätestens am 15.Februar bzw. in einem Schaltjahr am 16.Februar zugegangen sein. Je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit des Arbeitnehmers verlängert sich die Kündigungsfrist zwischen einem und sieben Monaten, gerechnet jeweils zum Ende des Kalendermonats ...Zum vollständigen Artikel


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