Aufenthaltserlaubnis bei fehlender eigenständiger Sicherung des Lebensunterhalts

Einem geduldeten Ausländer soll nach der Altfallregelung des § 104a AufenthG unter bestimmten Voraussetzungen eine Aufenthaltserlaubnis erteilt werden, wenn er sich am 1. Juli 2007 seit mindestens acht Jahren oder, falls er zusammen mit einem oder mehreren minderjährigen ledigen Kindern in häuslicher Gemeinschaft lebt, seit mindestens sechs Jahren ununterbrochen geduldet, gestattet oder mit einer Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen im Bundesgebiet aufgehalten hat.

Doch auch wenn die in § 104a Abs. 1 AufenthG für diese Altfälle vorgesehenen Voraussetzungen zur Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis alle vorliegen, kann die Aufenthaltserlaubnis in atypischen Ausnahmefallen gleichwohl noch versagt werden.

Ein solcher atypischer Ausnahmefall, in dem die Versagung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 104a Abs ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK