Wie komme ich wieder an meinen Führerschein? – Teil 1: Bußgeldbescheid mit Fahrverbot

Der „Verlust“ des Führerscheins zum Beispiel durch Ausspruch eines Fahrverbotes im Rahmen eines Verkehrsordnungswidrigkeitsverfahrens wird in der mobilen Gesellschaft meist als sehr schmerzhaft empfunden.

Im Bereich einer Verkehrsordnungswidrigkeit können Fahrverbote im Bußgeldbescheid von einem bis drei Monate ausgesprochen werden. Schon bei einem Monat kann dies für Berufstätige, die auf ihr Fahrzeug angewiesen sind, sehr problematisch werden, bishin zum Verlust des Arbeitsplatzes.

Ein Fahrverbot kann dann schnell erreicht werden; zum Beispiel 1 Monat für eine Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts um mindestens 31 k/km. Bei 61 km/h zu schnell auf der Autobahn drohen schon zwei Monate.

Im Falle des Ausspruchs eines Fahrverbotes durch Bußgeldbescheid tritt dieses entweder mit dessen Rechtskraft oder einer “Schonfrist” von 4 Monaten später in Kraft.

Die Viermonats „Schon“-Frist wird eingeräumt, wenn gegen den Betroffenen in den letzten zwei Jahren vor der betreffenden Ordnungswidrigkeit kein Fahrverbot verhängt wurde und auch bis zur Bußgeldentscheidung ein Fahrverbot nicht verhängt wird.

Wird dem Betroffenen die 4-Monats-Frist bewilligt, so kann er den Führerschein jederzeit innerhalb dieser Frist, spätestens jedoch am letzten Tag vor Fristablauf abgeben.

Die Viermonats-Frist wird dagegen nicht eingeräumt, wenn in den letzten zwei Jahren bereits ein Fahrverbot gegen den Betroffenen verhängt wurde ...

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