Würzburger Arzt wegen tödlicher Trunkenheitsfahrt vor Gericht

Der Angeklagte kann sich angeblich nicht erklären, wie es dazu kam: 1,71 Promille Alkohol hatte ein 48-jähriger Arzt aus Würzburg im Blut, als er am Morgen des 17. Oktober 2008 einen tödlichen Unfall verschuldete. „Aus mir völlig unerfindlichen Gründen bin ich alkoholisiert gefahren“, sagte der Mediziner vor dem Würzburger Amtsgericht. Er muss sich wegen fahrlässiger Tötung und vorsätzlicher Straßenverkehrsgefährdung verantworten.

Es war gegen 7.45 Uhr, als der Würzburger HNO-Arzt auf der Bundesstraße zwischen Höchberg und Kist im Kreis Würzburg mit seinem Landrover unterwegs war. Dass er auf der Gegenfahrbahn fuhr, bemerkte er erst, als er ein Hupen hörte. „Da bin ich aufgewacht. Ich kann mich nicht daran erinnern, was davor war“, behauptet der 48-Jährige. Gehupt hatte die Frau am Steuer eines VW Golf, mit dem sich der Angeklagte auf Kollisionskurs befand. Beide wichen schließlich gleichzeitig in Richtung Mittelstreifen aus, dort kam es zum Zusammenstoß ...

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