Arbeitsrecht – Alles zur Abmahnung!

Eine Abmahnung wird vom Arbeitgeber oftmals ausgesprochen, um eine Kündigung vorzubereiten. Hintergrund ist, dass der Ausspruch einer Kündigung ohne den Ausspruch einer vorherigen Abmahnung in der Regel gegen den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz verstößt. In der Regel sind verhaltensbedingte Kündigungen nämlich nur dann wirksam, sofern im Vorhinein vergeblich abgemahnt wurde. Die Kündigung soll dabei nicht als Sanktion für vorheriges Fehlverhalten dienen, sondern es gilt auch insofern das Prognoseprinzip. Sofern aus der konkreten Pflichtverletzung der Schluss gezogen werden kann, dass der Arbeitnehmer auch zukünftig trotz der Abmahnung gegen seine arbeitsrechtlichen Pflichten verstoßen werde, ist die Kündigung gerechtfertigt, da es dann für den Arbeitgeber nicht mehr zumutbar ist, den Arbeitnehmer weiterzubeschäftigen.

Gleichwohl werden von der arbeitsgerichtlichen Rechtsprechung sehr hohe Anforderungen an die Rechtmäßigkeit einer Abmahnung gestellt. Sofern ein Arbeitnehmer eine Abmahnung erhalten hat, stellt sich immer die Frage, wie damit umzugehen ist ...

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