Kopier- oder Scankosten - ein Thema, das ganze Berufsgruppen ernährt

Kerstin Rueber, Strafverteidigerin aus Koblenz, beklagt sich völlig zu Recht über die Angewohnheit von nicht wenigen Kostenbeamten/Revisoren bei den Gerichten, ihre aus Steuergeldern bezahlte Zeit damit zu verplempern, an Kopierkosten oder Kosten des Einscannens herumzumäkeln, obwohl erkennbar (z.B. durch Beiakten, Rückseiten, Strafregisterauszüge oder, oder, oder) nicht zu viel Duplikate gefertigt wurden oder weil erkennbar ein ungesundes Kosten-Nutzen-Verhältnis (Bei 300 Seiten werden 5 Kopien bemängelt, dafür wird dann ein Brief geschrieben, Porto verknallt, Arbeitszeit verschenkt etc.) vorliegt. Als Kommentar habe ich mir erlaubt, dort auf die Angriffe eines völlig Ahnungslosen zu schreiben:

@revisor Schön, dass sich hier mal jemand outet, der dokumentiert, dass er überhaupt keine Ahnung von dem hat, was er zu beurteilen hat. Die Maschine, die scannt, gibt es nicht umsonst. Jeder Scanvorgang beginnt mit dem Aktenstudium und der Verfügung, welches Blatt zu kopieren ist. Die Maschine, die scannt, will angeschafft und bezahlt sein (Kaufpreis/Leasing/Miete). Mit Strom wird die Kiste auch noch gefüttert. Das Speichermedium muss bezahlt werden, die Reinigungskraft, die das Gerät putzt, die Wartung pro Monat, die anfallenden Reparaturkosten ...
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