Ex-Radrennfahrer verursacht tödlichen Unfall

Seit dem Unfall hat er seinen Sport endgültig aufgegeben: „Ich habe das Rennrad seitdem nicht mehr angefasst“, sagte ein 19-jähriger ehemaliger Radrennfahrer aus Mittelfranken vor dem Würzburger Amtsgericht. Er verschuldete den Tod eines 76-jährigen Rentners, als er am 30. April 2009 eine steile Straße in Würzburg mit 60 Stundenkilometern hinunter raste und dem Fußgänger nicht mehr ausweichen konnte. Wegen fahrlässiger Tötung wurde der Schüler nach Jugendstrafrecht zu 300 Stunden sozialer Hilfsdienste verurteilt.

In seiner Altersklasse zählte der 19-Jährige in den vergangenen Jahren im Radrennsport zur absoluten bayerischen Spitze. Als es zu dem tragischen Unfall kam, hatte er den Leistungssport schon an den Nagel gehängt, um sich auf sein Abitur zu konzentrieren. Am Nachmittag des 30. April war er mit seinem Sportgerät („Mein Stadtrad hatte einen platten Reifen.“) auf dem Weg von der Schule nach Hause. Ohne Helm stürzte er sich in bester Rennfahrer-Manier mit gut 60 Stundenkilometern eine enge und steile Straße hinunter, in der Tempo 30 vorgeschrieben war ...

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