Herzzerreißende Geschichte

Dass bei Verwaltungsgerichten nicht immer nur trockener Stoff abzuhandeln ist, zeigt der Fall einer Dame, die über eine Feuerwehrleiter bei ihrem Ex-Freund ausgezogen ist:

Sie habe einfach weiterschlafen wollen. Da habe er die Freundin eingeschlossen, als er morgens die Wohnung verließ.

Die Folge war ein Feuerwehr-Einsatz: Die Braunschweigerin ließ sich samt Umzugskartons über eine Drehleiter aus dem dritten Stock befreien.

Die Kosten dieses Einsatzes soll der Ex-Freund bezahlen - was der gar nicht einsieht. Deshalb klagt er gegen die Stadt vor dem Verwaltungsgericht.

234 Euro hat ihm die Berufsfeuerwehr in Rechnung gestellt - 168 Euro für einen einstündigen Drehleiter-Einsatz, 66 Euro für die beiden Einsatzkräfte des mittleren Dienstes. "Ich habe die Feuerwehr gar nicht gerufen", ärgert sich der junge Mann.

Die Liebesbeziehung, so viel wird deutlich, neigte sich ihrem Ende. "Wir hatten Streit", schildert der Kläger vor Gericht. "Ich habe zu ihr gesagt: Wenn du bis morgen um 7 Uhr nicht aus der Wohnung bist, schließe ich ab."

Um diese Zeit wollte der Fußball-Fan zu einem Auswärtsspiel aufbrechen. "Ich wollte nicht, dass sie in meiner Wohnung bleibt." Mehrfach habe er sie am nächsten Morgen geweckt.

Später rief sie einen Freund an: Sie sei eingeschlossen. Der verständigte die Polizei und die wiederum die Feuerwehr, um die Tür öffnen zu lassen ...

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