Datendiebstahl bei Schweizer HSBC: Mit Selbstanzeige zur Steuerlegalität

Ein ehemaliger Mitarbeiter der HSBC Private Bank in Genf soll Presseberichten zufolge Kundendaten von ca. 3.000 Anlegern entwendet und an die französischen Steuerbehörden übergeben haben. Offen ist noch, ob auch deutsche Staatsbürger betroffen sind. Der Datendiebstahl zeigt: Steuerlich nicht deklarierte Geldanlagen im Ausland sind vor Aufdeckung nicht sicher. „Das Risiko, dass steuerlich nicht deklarierte Auslandsanlagen aufgedeckt werden, steigt ständig an“, erklärt Dr. Christian Rödl, Geschäftsführender Partner von Rödl & Partner. „Wurde der Anleger von den Behörden entdeckt, ist es meist für eine Selbstanzeige zu spät. Dann drohen strafrechtliche Konsequenzen und neben der Steuerrückerstattung samt Zinsen hohe Strafzahlungen. Wer nicht rechtzeitig handelt, bringt nicht nur sich selbst in Gefahr, oftmals geraten die gesamte Familie und häufig auch das Familienunternehmen in eine Krise.“ Für einen Steuerpflichtigen mit einem persönlichen Steuersatz von 40 Prozent, der aus Schwarzgeld in Höhe von 250.000 Euro jährliche Erträge von 5 Prozent erzielt, beläuft sich die zu begleichende Steuerschuld bei Abgabe einer Selbstanzeige auf insgesamt mindestens 50.000 Euro ...

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