Der Neger von Dortmund

Was haben wir nicht alles zum Thema Bagatellkündigung berichtet (Frikadellen, Maultaschen, Nazis…). Nach einer Meldung des Portals mit dem schönen Namen “Der Westen” (http://www.derwesten.de/nachrichten/wr/2009/12/4/news-142484089/detail.html) - ein Gegensatz zum Osten ist da (wirklich) nicht beabsichtigt - hatte das Arbeitsgericht Dortmund gestern folgenden Fall zu behandeln:

Der Ausbilder XY sagte zu einem seiner Auszubildenden:

“Du bist heute mein Neger”

Damit ernetete er die fristlose Kündigung. Das Arbeitsgericht Dortmund meinte dazu wohl, das sei zwar “geschmacklos, aber nicht rechtswidrig”.

Ach ja - der Auszubildende war jedenfalls kein Weißer.

Ist das nun eine Bagatelle? “Neger” ist ein rassistischer Begriff, und zwar ein ziemlich verletzender. Die Titulierung verletzt mit Sicherheit auch weit eher das AGG als der Begriff “Ossi” (siehe Gabriela S.). Nach dem Pressebericht meinte das Arbeitsgericht, es sei jedenfalls zu sehr Bagatelle, um zur Kündigung zu reichen ...

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  • "Neger" kostete Metall-Ausbilder den Job

    derwesten.de - 11 Leser - Dortmund/Unna. Ein 51-jähriger Stahlarbeiter hatte einen farbigen Auszubildenden als Neger bezeichnet und wurde fristlos entlassen. Die Kündigung sei fehlerhaft und unwirksam, urteilte am Donnerstag d

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