Digitale Edition der Heidelberger Bilderhandschrift des Sachsenspiegels

Auf der 2. Münchener Rechtsvisualisierungstagung stellte Dietlinde Munzel-Everling die von ihr bearbeitete digitale Edition der Heidelberger Bilderhandschirft des Sachsenspiegels vor. Rechtshistoriker verweisen immer wieder auf die bebilderten Ausgaben des Sachsenspiegels, um zu bedeuten, dass Rechtsvisualisierung ja gar nicht Neues sei (nicht so Frau M.-E.). Das ist mindestens insofern schief, als die Codices Picturati schon zu ihrer Zeit eine (immer noch rätselhafte) Ausnahmeerscheinung waren und nach dem Beginn des Buchdrucks schnell vergessen wurden. Das ändert aber natürlich nichts an der selbst nach heutigen Maßstäben immer noch großartigen Leistung der Sachsenspiegelillustratoren ...

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