Empfehlungen des Urheberrechtsbündnisses in Sachen VG Wort

Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Goettinger Erklaerung! Die VG WORT hat Sie im August zwecks einer Rechteuebertragung im Zusammenhang mit dem Google-Settlement (dort genannt "Google-Vergleichsvereinbarung") angeschrieben. Da sich aus diesem Schreiben viele Fragen ergeben haben, moechten wir Ihnen hier kurz einige Handlungsalternativen aufzeigen, die VG WORT fuer die in Bildung und Wissenschaft Taetigen eroeffnet. Diese bieten im gegebenen Kontext den groessten Mehrwert und entsprechen den Interessen der meisten wissenschaftlichen Autoren. Hingegen sollten fuer Autoren, die ihr Einkommen vorwiegend ueber die Wahrnehmung kommerzieller Verwertungsrechte beziehen, andere Loesungswege gesucht werden. Wir schreiben Ihnen heute aus aktuellem Anlass in Kooperation mit dem Aktionsbuendnis "Urheberrecht fuer Bildung und Wissenschaft" und dem Projekt IUWIS "Infrastruktur Urheberrecht fuer Bildung und Wissenschaft" (www.iuwis.de). Da sich die Handlungsalternativen nach Ihrem Vertragsstatus mit der VG WORT unterscheiden, sollten Sie zunaechst diesen feststellen: Sie haben entweder - einen VG WORT "REPORT" mit dem Textbeginn "Sehr geehrte Wahrnehmungsberechtigte..." oder - einen Brief beginnend "Sehr geehrte Bezugsberechtigte..." erhalten (oder eben keinen dieser Briefe). Entsprechend empfehlen wir Ihnen die Handlungsalternativen fuer "Wahrnehmungsberechtigte" oder die fuer "Bezugsberechtigte." Als "Bezugsberechtigte" haben Sie einen Fragebogen zur Rechteuebertragung erhalten, mit dem Sie konditionierte Rechte an die VG WORT uebertragen koennen. - Handlungsempfehlung B1: Sie uebertragen keine Rechte an die VG WORT, insbesondere nicht das Recht, Ihre Publikationen aus dem Google Archiv loeschen zu lassen, da andernfalls Ihre Publikationen (zumindest voruebergehend) fuer Ihre Fachkollegen unsichtbar werden ...Zum vollständigen Artikel



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