Wahl 2009 - was planen Bündnis 90/Die Grünen bei der Mitbestimmung?

Bei der Bundestagwahl 2009 wurden 29 Parteien zugelassen. Der Betriebsrat Blog des ifb wirft in lockerer Folge einen Blick auf einige Wahlprogramme und schaut sich an, welche Pläne die einzelnen Parteien bei den Themen Mitbestimmung und Betriebsrat für die nächste Zukunft im Gepäck mitführen.

Im heutigen Beitrag nehmen wir das Bundestagswahlprogramm der Partei Bündnis 90/Die Grünen unter die Lupe.

Oha, dachte ich mir, als ich das pdf mit dem Wahlprogramm zum ersten Mal geöffnet habe: 226 Seiten stark. Respekt, deutlich mehr als die anderen. Aber die Länge ist ja so gut wie nie entscheidend, auf die Inhalte kommt’s an. Das weiß ich spätestens, seitdem ich nun für diese Blog-Reihe das fünfte Bundestagswahlprogramm innerhalb von nur wenigen Tagen gelesen habe. Dann der Titel: “Der grüne neue Gesellschaftsvertrag“. Mein erster Gedanke: Muss ich den unterschreiben? Weil dann müsste ich ja schon alles recht genau durchlesen, ich kann ja nicht einfach unterschreiben und weiß am Ende nicht, was drin steht. Ist ja wie im echten Leben. Und wo kann ich unterschreiben?

Hmm. Also ran an die Lektüre. Allein das Vorwort, welches hier noch schön konservativ Präambel genannt wurde, ist geschlagene 14 Seiten lang. Diese Hürde werden wohl nicht so viele nehmen. Nur: Wer liest ein solches Programm schon von vorne bis hinten, werden manche fragen? Na ja, schließlich ist es ein “Vertrag”. Sollte also bekannt sein, vor Signierung. Mensch, hier wird ganz schön was vom potenziellen Wähler verlangt ...

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