Soviel zum Wahrheitsgehalt von Postzustellungsurkunden

Ich habe meinen Augen kaum getraut, als ich gestern den Kanzleibriefkasten leerte. Unter anderem war darin ein zugestelltes Schriftstück in dem bekannten gelben Umschlag. Nur: als Adressat war ein Kollege angegeben, dessen Kanzlei sich in dem Haus gegenüber befindet (Hausnummer 6 statt Hausnummer 5). Das Schreiben war ordnungsgemäß adressiert, die einzige Übereinstimmung mit meiner Adresse war die Berufsbezeichnung Rechtsanwalt und der Straßennamen. Ich habe selbstverständlich das Schreiben dem Kollegen ausgehändigt.

Aber: Was denkt sich eigentlich ein Zusteller (sofern er überhaupt denkt) bei einer solchen Aktion. Es kann sicherlich einmal vorkommen, dass versehentlich ein Brief in den falschen Briefkasten gerät. Bei einer Zustellung, bei der eine Zustellungsurkunde ausgestellt wird, ist dies aber nicht mehr vorstellbar, es sei denn, der Zusteller ist Analphabet ...

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