Versuchte schwere Brandstiftung im Wohnblock

Das Motiv blieb weitgehend ungeklärt, an der Tat selbst hatte das Amtsgericht keinerlei Zweifel: Weil er am 16. Dezember in einem Wohnblock in der Sanderau versuchte, ein Feuer zu legen, soll ein 25-jähriger Würzburger für drei Jahre und einen Monat ins Gefängnis.

Mit einem Geständnis hätte sich der Angeklagte sicherlich einige Monate Haft erspart: „Nach Aktenlage würde ich sie verurteilen“, sagte die Vorsitzende des Schöffengerichts zu Beginn. Der 25-Jährige musste nicht zum ersten Mal auf ihrer Anklagebank Platz nehmen, zuletzt hatte sie ihn zu einer sechsmonatigen Beäwhrungsstrafe verurteilt. Die sitzt der junge Mann seit Mitte Mai ab, nachdem die Bewährung widerrufen wurde. 37 Monate wegen versuchter schwerer Brandstiftung, Hausfriedensbruch und Diebstahl kamen jetzt dazu.

Es war am 16. Dezember, als sich der 25-Jährige in dem 49-Parteien-Haus Zugang zu der Wohnung über seiner eigenen verschaffte. Den Schlüssel hatte der zu dieser Zeit abwesende Wohnungsinhaber beim Angeklagten liegen lassen. In der Wohnung warf der 25-Jährige das Bett um, riss Schränke auf und randalierte so laut, dass es in den Nachbarwohnungen zu hören war. Warum er mit über zwei Promille Alkohol im Blut die Wohnung seines Nachbarn verwüstete, blieb weitgehend im Dunkeln. Unter anderem war von einer Frau die Rede, an der beide Männer Interesse hatten ...

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