Abtretung von Arbeitslohn – ist dies sittenwidrig?

Abtretung von Arbeitslohn – ist dies sittenwidrig?

Häufig finden sich Klauseln in Arbeitsverträgen, in den von der Abtretung des Arbeitslohnes die Rede ist. Viele Arbeitnehmer können sich unter dem Begriff “Abtretung” etwas vorstellen. Was genau dies ist und wann und ob der Arbeitslohn abgetreten werden kann, wissen die Wenigsten.

Abtretung des Lohnanspruches – Wirksamkeit

Der Arbeitslohn kann grundsätzlich abgetreten werden, soweit er der Pfändung unterworfen ist, dass heißt pfändbar ist (siehe Pfändungsfreigrenzen für das Arbeitseinkommen).

Was ist eine Abtretung?

Die Abtretung ist ein Vertrag zwischen den Arbeitnehmer und einem Dritten (dies kann sogar der Arbeitgeber sein). Dass die Abtretung keine einseitige Erklärung ist, sondern ein Vertrag wird fast immer – auch manchmal von Juristen – übersehen. Das merkt man, wenn Abtretungsvereinbarungen getroffen werden und dort nicht der Satz steht “Der Herr XY nimmt die Abtretung an.”. Denn die Erklärung allein führt noch nicht zum Vertrag. Diese muss auch angenommen werden.

Einer Form bedarf dieser Abtretungsvertrag gesetzlich nicht. Wirksamkeit erlangt die Abtretung mit Abschluss, nicht erst zum Zeitpunkt der Bekanntgabe an den Arbeitgeber ...

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