“Vom Paulus zum Saulus?” - Offener Brief an die Funktionäre der BAFM zur Gründung des DFfM

In mehreren Beiträgen habe ich über die Geschehnisse rund um die Gründung des Deutschen Forum für Mediation e.V. (DFfM) berichtet. Dr. Dieter Kostka, ein langjähriger Kenner der Mediationsszene, nimmt nun in einem offenen Brief sehr persönlich und fundiert Stellung. Insbesondere werden in seinem offenen Brief die Funktionäre der Bundesarbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation (BAFM) angesprochen. Der vollständige Brief von Dr. Dieter Kostka lautet (eine PDF-Version finden Sie auch am Ende des Beitrages):

Im März 2004 fand auf Einladung des Vorstands der BAFM erstmals ein Treffen von Vertretern verschiedener Organisationen statt, die sich in Deutschland mit Mediation befassen (anfangs acht Mediationsverbände, drei Universitätseinrichtungen und eine privatwirtschaftliche GmbH). Dies geschah zunächst unter dem ehrgeizigen Arbeitstitel „Dachverband Mediation in Gründung“, welcher ausdrücklich als Zusammenschluss der deutschen Mediationsverbände gedacht war. Die BAFM hat immer Wert darauf gelegt und auch nach außen betont, dass diese Initiative von ihr ausgegangen war. Da sich ein formaler Zusammenschluss nicht gleich realisieren ließ, wurde einstweilen eine lose regelmäßige Kooperationsrunde unter dem Titel „Deutsches Forum für Mediation“ bzw. „DFfM“ etabliert, die seither mehrmals getagt hat.

Nach vielen Diskussionen und teilweise anstrengendem Ringen hat sich dieses „Deutsche Forum für Mediation“ nun im Mai 2009 endlich auch formal als eingetragener Verein gegründet, darunter als Gründungsmitglieder zunächst acht Mediationsverbände, eine Universitätseinrichtung, ein privatwirtschaftlich tätiger Verein und eine von diesem getragene Ausbildungseinrichtung – allerdings nur zum Teil dieselben wie anfangs 2004. Dezidiert haben sich die BAFM, der Bun-desverband Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt e.V. (BMWA) und der Bundesverband Mediation e.V ...

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