Das Mediations-Trauerspiel geht weiter!

Für viele Mediatoren kam die Nachricht vom Samstag nicht mehr überraschend. Nun schert auch der Bundesverband Mediation e.V. (BM) aus der Runde der Mediationsvereine aus und nimmt nicht mehr an den Sitzungen des Deutschen Forums für Mediation (DFfM) teil. In einer E-Mail teilt Jutta Hohmann in ihrer Funktion als 1. Vorsitzende des BM mit, dass die Mitglieder des BM-Vorstandes durch ihre Teilnahme an der Expertenrunde im Bundesministerium der Justiz (BMJ) derzeit zeitlich so eingebunden sind, dass sie zum nächsten Treffen des DFfM am 1./2. Mai nicht erscheinen können.

Das Mediations-Trauerspiel geht durch diese Posse des BM weiter (Lesen Sie zu den bisherigen Ereignissen beispielsweise hier und dort). Es verwundert schon stark, dass der BM-Vorstand erst eine Woche vor der DFfM-Sitzung zur Erkenntnis gelangt, dass die zeitlichen Ressourcen innerhalb des Vorstands nicht ausreichen. Erneut muss die Tätigkeit innerhalb der Expertenrunde des BMJ als schlechte Begründung herhalten.

Auch eine Stellvertreterlösung der Verbände des BM, BMWA und der BAFM scheint mehr als unwahrscheinlich, obschon einzelne Mitglieder gar von selbst ihre ehrenamtliche Bereitschaft zur Teilnahme erklärt haben. Weder im BM, BMWA oder der BAFM hat der Vorstand angefragt, ob Mitglieder bereit wären, in Stellvertretung an den Sitzungen des DFfM teilzunehmen.

Mediativ ist das Ganze bestimmt nicht. Ich habe die Vermutung, dass ganz andere Motive hinter den Gebaren des BM sowie des BMWA und der BAFM stecken. Nur will bisher keiner so richtig mit der Sprache raus ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK