„Abofallen“ im Internet…

…das OLG Frankfurt ( Urteil v. 04.12.2008 – Az. 6 U 187/07) hat jetzt entschieden. Wenn eine sogenannte „Abofalle“ vorliegt – wer kennt sie nicht Hausaufgabenhilfe.de, Megadownload, Winload, Loadhous und wie sie nicht alle heißen, muss ein deutlicher Hinweis auf die Entgeltlichkeit der Leistung vorliegen. Insbesondere gilt dies dann, wenn man davon ausgehen muss, dass ein durchschnittlicher Surfer, im Internet natürlich, nur fragmental Information auf einer Webseite wahrnimmt und eigentlich schon daran gewöhnt ist, die meisten Downloads kostenlos zu erhalten.

Da soll es auch kein Unterschied machen, wenn der Nutzer sich vorher mit E-Mail-Adresse und Namen anmelden muss. Das ist mittlerweile auch schon auf vielen kostenlosen Seiten Standard. Das muss es recht gelten, wenn neben dem „Downaload“ auch noch an einem Gewinnspiel teilgenommen wird.

Auch der*Hinweis reicht nicht aus. Das ist mittlerweile auf vielen kostenlosen Seiten auch Pflicht.

Dem Verbraucherschutz zuwider läuft es auch, wenn erst am Ende auf die Entgeltlichkeit hingewiesen wird. Dieser erfolgte durch den Seitenbetreiber ja wohl in der Absicht und Kenntnis, dass der User in der Regel das Ende eines solchen Textes-ich kenne niemanden, der diese Texte bis zu Ende liest, es sei denn, er ist Rechtsanwalt und tut dies zur Rechtsfindung -nicht liest und ein endgeltliches Vertragsabgebot nicht erwartet ...

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